Das private Baurecht regelt die rechtlichen Beziehungen zwischen den privaten Baubeteiligten und bildet des Schwerpunkt unserer Tätigkeit in diesem Bereich.

Oftmals dreht es sich in den bearbeiteten Mandaten um die Beziehungen zwischen demjenigen, der ein Bauwerk in Auftrag gibt (Auftraggeber) (der Begriff Bauherr stammt aus dem öffentlichen Baurecht) und den Beteiligten, welche das Bauwerk planen und ausführen (wie z. B. Architekten, Ingenieure, Bauunternehmen und Handwerker) (Bauvertragsrecht). Zum privaten Baurecht gehört aber auch das private Nachbarrecht.

In Deutschland ist das private Baurecht nicht in einer einzelnen Rechtsordnung geregelt. Grundlage des privaten Baurechts ist das Werkvertragsrecht (§§ 631 ff. BGB) sowie die nachbarschützenden Normen des Privatrechts (§§ 903 ff., § 936 und § 1004 BGB; sowie ggf. auch die Nachbarrechtsgesetze der Länder).

Zwar ist die Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB) eigentlich für den Bereich des Bauwesens der öffentlichen Hand gedacht, sie wird aber in den Teilen B (VOB/B) und C ebenfalls häufig in privatrechtliche Verträge einbezogen. Ihre Regelungen haben dabei den Charakter von Allgemeinen Geschäftsbedingungen, soweit sie von einem Vertragspartner „gestellt“ werden im Sinne des § 305 Abs. 1 BGB.

Auch der Architektenvertrag ist meist als Werkvertrag einzustufen. Die Entgeltordnung der Architekten und Ingenieure ist hierbei die HOAI.

In letzter Zeit fällt auf, dass es immer mehr Streitigkeiten in Zusammenhang mit fehlerhaften Wärmedämmverbundsystemen  ( WVDS ) und den durch eine nachträgliche Dämmung der Gebäudeschale ohne entsprechende Lüftungskonzepte entstehenden Folgeproblemen auftreten. Wir vertren in diesem Zusammenhang sowohl ausführende Handwerksbetriebe wie auch Bauträger, Gebäudebesitzer und auch Mieter.

Wir entwickeln zusammen mit unseren Mandanten Lösungen, die Ihren individuellen Bedürfnissen gerecht werden.

Sollten Sie uns mandatieren wollen finden Sie hier schon einmal die wichtigsten Unterlagen, die Sie zu unserem ersten Termin ( ggf. telefonisch unter 05202 9951 0 vereinbart ) gerne bereits ausgefüllt mitbringen können. 

 

Vollmachtsformular

Anwaltsauftrag

Erfassungsbogen für Mandanten

Allgemeine Mandatsbedingungen

 

Praktisches für unsere Zusammenarbeit

Wir lösen Ihr Problem dann am besten, wenn Sie uns tatkräftig dabei unterstützen und die folgenden Hinweise berücksichtigen:

Bereiten Sie sich auf unser gemeinsames Gespräch möglichst umfassend vor. Es ist hilfreich, wenn Sie den Schriftwechsel in Ihrer Angelegenheit zeitlich ordnen und uns bereits vor unserer ersten Besprechung zur Verfügung stellen.

Wir benötigen je nach Sachlage

  • bestehende Verträge
  • außergerichtliche Korrespondenz
  • Bauberichte
  • Gutachten
  • weitere Unterlagen, die z.B. das Schadensbild / den Baumangel verdeutlichen

Falls Sie wünschen, dass wir für Sie die Korrespondenz mit Ihrem Rechtsschutzversicherer führen, brauchen wir auch den Namen der Versicherungsgesellschaft sowie die Versicherungsnummer, die sich aus der Versicherungspolice ergibt. So schaffen wir es dann gemeinsam, Ihren Fall professionell zu bearbeiten und dabei das Bestmögliche für Sie zu erreichen.